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Prädiabetes

Prädiabetes wird im Medizinlexikon definiert als "Ein Stadium, das dem Ausbruch eines Diabetes mellitus um Jahre vorausgehen kann". Weiß man also erst als Diabetiker, dass man zuvor "Prädiabetiker" war? Für die meisten Patienten trifft das zu, aber es müsste nicht so sein. Denn es gibt eine klare diagnostische Abgrenzung des Prädiabetes.

Bild zeigt Anzeige eines Blutdruckmessers in einer Hand

Von Prädiabetes spricht man, wenn:

  • der Nüchtern-Blutzuckerwert zwischen 95 bis 110 mg/dl bzw. 5,3 mmol/l - 6,1 mmol/l oder
  • der 2-Stunden-Wert nach oraler Glukosebelastung zwischen 140 und 199 mg/dl bzw. 7,8 mmol/l –11,0 mmol/l liegt.

Da Prädiabetes nicht als krankhaft eingestuft wird, werden leicht erhöhte Blutzuckerwerte von Arzt und Patient nicht selten ignoriert. Doch gerade hier könnte durch eine Anpassung des Lebensstils (Ernährung, Reduzierung des Körpergewichts und Bewegung) die Entwicklung einer Erkrankung verzögert oder sogar verhindert werden.

Mehrere Studien haben gezeigt, dass durch ausreichende Bewegung die Glukosetoleranz erheblich verbessert werden kann. Sogar Menschen mit Diabetes im Anfangsstadium erreichten teilweise wieder normale Blutzuckerwerte, wenn sie an fünf Tagen pro Woche 40 bis 60 Minuten Ausdauersport (z. B. Jogging) betrieben.
Diabetes und Sport

Wesentlich ist auch eine bewusste Ernährung – wenig cholesterinreiche Fette, wenig Einfachzucker (z.B. Süßigkeiten oder Limonade) viele Ballaststoffe (z.B. Gemüse, Obst oder Vollkornprodukte) und wenig Kochsalz.
Diabetes und Ernährung

Regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung erhöhen das Wohlbefinden und wirken der Entwicklung einer Diabeteserkrankung entgegen!

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